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Schulungsunterlagen IT-Grundlagen

Inhaltsverzeichnis Schulungsunterlagen IT-Grundlagen

Inhaltsverzeichnis SchulungsunterlagenIT-Grundlagen

1 Die Grundlagen

1.1 Informationstechnologie

2Das Computersystem

2.1 Kurze Einführung in die Geschichte des Computers
2.2 Verschieden Computer-Arten
2.3 Bestandteile eines Computersystems

3 Die Hardware

3.1 Die Systemeinheit
3.2 Der Prozessor (CPU)
3.3 Datenspeicherung
3.4 Bits und Bytes
3.5 Eingabegeräte
3.6 Ausgabegeräte
3.7 Anschlüsse und Übertragungsgeräte
3.8 Die Leistung eines Computers

4 Die Software

4.1 Softwarearten
4.2 Betriebssysteme
4.3 Anwendungsprogramme
4.4 Die Entwicklung eines Programms

5 IT-Netze

5.1 Die Vernetzung von Computern
5.2 Internet, World Wide Web, Intranet, Extranet
5.3 Telefonnetz

6 IT im täglichen Leben

6.1 Der berufliche Einsatz von Computern
6.2 Die elektronische Post (eMail)
6.3 Der elektronische Handel (eCommerce)

7 Gesundheitliche Aspekte

7.1 Die Gesetzgebung
7.2 Korrekte und sichere Benutzung des Computers

8 Datenschutz und Datensicherheit

8.1 Datenschutzgesetz
8.2 Datensicherheit
8.3 Virus

9 Aspekte zum Copyright
10 Glossar
11 Eine Zeichensatz-Tabelle
12 Stichwortverzeichnis

Auszug aus den Schulungsunterlagen

Auszug aus den Schulungsunterlagen IT-Grundlagen

Großcomputer (Mainframe)

Bei einer Großcomputeranlage, auch Mainframe genannt, gibt es einen zentralen Rechner und zen­trale Massenspeicher. Über Leitungen sind Bild­schirm und Tastatur, so genannte Ter­minals, angeschlossen. Ein Terminal kann selbst keine Daten verarbeiten, es können nur Daten eingegeben und ausgeben werden. Deshalb werden diese Geräte als unintelligente, als dumme Ter­minals bezeichnet.

Wenn die Zu­gangsberechtigung vorhanden ist, haben in einer Großcomputeranlage (Mainframe) auch andere Personen Zugang zu dem Brief, den Sie ge­rade geschrieben haben und können ihn wei­terbearbeiten.

Dies hat Vor- und Nachteile. Daten müssen nur einmal eingegeben werden und stehen anderen Mitarbeitern zur Verfügung. Auch über die Datenspei­cherung braucht sich der Anwender keine Gedanken zu machen, es wird zentral dafür gesorgt. Nachteilig ist allerdings, dass bei Ausfall des Zentralrechners das ganze System steht. Und die Auswahl der Programme ist stark einge­schränkt. Aber in den Bereichen, bei denen es bei einem riesigen Datenaufkommen auf höchste Datensicherheit ankommt, hat der Großrechner immer noch seine Bedeutung, beispielsweise bei Banken und Versicherungen.

PC

Der PC, der Persönliche Computer, ist Ihr Arbeitsplatz-Rechner. Von einem anderen Computer kann zunächst nicht auf die Daten Ihrer Festplatte zugegriffen werden. Ohne Netzanbindung ist bei einem PC der Datenaustausch mit an­deren Computern nur über Wechseldatenträger, beispielsweise über USB-Sticks möglich.

Schulungsunterlagen IT-Grundlagen Desktop-PC
Desktop-PC

Durch Zusatzgeräte ist aber auch ein PC an eine Großcomputeranlage anschließbar. Hier spricht man von einem intelligenten Terminal, da ja der PC selbst in der Lage ist, auch Daten zu verarbeiten und sie nicht nur ein- und auszugeben. Und damit wird Ihnen vielleicht auch die Bezeichnung Persönlicher Computer verständlich, da es vor über 25 Jahren schon eine kleine Sensation war, als Mitarbeiter in einem Unternehmen nicht mehr mit einem dummen Ter­minal arbeiten mussten, sondern ihren eigenen, ihren persönlichen Computer hatten. Dies erscheint uns heute selbstverständlich. Der PC bietet den Anwendern die große Chance mehr Kreativität und mehr Eigenverantwortung in ihrer Berufsarbeit einzubringen.

Minicomputer

Sowohl von den Kosten als auch von der Größe und Leistungsfähigkeit her wird zwischen dem Großrechner und dem PC der Minicomputer eingeordnet, der als verkleinerter Großcomputer bezeichnet werden kann. Wie beim Mainframe greifen die Anwender über Terminals auf den Minicomputer zu. Damit wird er in kleineren Betrieben und Institutionen eingesetzt. Allerdings geht die Verbreitung stark zurück. Die Firma Nixdorf war ein bedeutender Hersteller von Minicomputern.

Netzwerk-Computer

Verdrängt wurde der Minicomputer von den Netzwerk-Computern. Da typischerweise im Netzwerk PCs eingesetzt werden, sind die Kosten bei gleicher Leistung erheblich niedriger. PCs werden in großen Stückzahlen hergestellt, während die Minicomputer in kleinen Auflagen gebaut wurden.

Bei dem Arbeiten im Netz sind mehrere Vorteile zu verzeichnen:

  • Einfacher Datenaustausch mit anderen Teammitgliedern.
  • Eine gemeinsame und damit preiswerte Nutzung des Computersystems, z.B. Drucker, Scanner, Modem, Festplatten- und CD-Laufwerke.
  • Die Sicherung der Daten (Backup) kann zentral vorgenommen werden.
  • Ebenso kann die Wartung und Reparatur der Programme zentralisiert werden.

Schulungsunterlagen IT-Grundlagen Netzwerk
Netzwerk

Workstation

Ein besonders leistungsfähiger PC wird als Workstation bezeichnet. Besonders bei der Anfertigung technischer Zeichnungen (CAD), für das Gestalten (Layout) einer Zeitschrift oder auch bei der Produktion eines Zeichentrickfilms wird eine Workstation eingesetzt. Aber wie bei allen genannten Computerarten sind die Übergänge fließend, eine exakte Einordnung ist schwierig.

Supercomputer

Da einige Berechnungen sehr zeitintensiv ablaufen, beteiligen sich manche Hersteller und Universitäten an dem Wettlauf, immer schnellere und leistungsfähigere Computer herzustellen. Diese Supercomputer, engl. Number Cruncher, Zahlenfresser genannt, werden häufig aus mehreren kleineren Computern zusammengebaut. Tausende von PCs berechnen dann gemeinsam den Wetterbericht für den nächsten Tag, Strömungsverläufe an neuen Flugzeugen, die Anzahl der Kommastellen bei der Zahl Pi (3,14…) oder eine noch unbekannte Primzahl. Beliebt sind auch Schachpartien zwischen zwei Supercomputern.

Laptops, Notebooks, Ultrabooks, Netbooks, Tablets, PDAs

Schulungsunterlagen IT-Grundlagen LaptopLaptops, Notebooks, Ultrabooks, Netbooks und Tablets sind tragbare Computer. Zahlenmäßig sind sie inzwischen stärker verbreitet als die so genannten Desktop-Computer (Schreibtisch-PCs). Ursprünglich war der Laptop ein Computer, der in einen Aktenkoffer mit Henkel eingebaut wurde. Und somit konnte er im Sitzen auf den Knien (engl. Lap) bedient werden. Später kamen die heute gebräuchlichen wesentlich kompakteren und leichteren Notebooks mit einem dünnen TFT-Bildschirm hinzu, ohne Henkel. Die Bezeichnungen Notebook und Laptop werden im allgemeinen Sprachgebrauch inzwischen synonym verwendet. Sie besitzen meist die gleich hohen Leistungen eines normalen Desktop-PCs, allerdings bei höherem Anschaffungspreis.

Ultrabooks sind besonders leichte und dünne Notebooks mit einem Prozessor von der Firma Intel. Noch einmal deutlich kleiner sind die Netbooks. Die PDAs, die Persönlichen Digitalen Assistenten, gehören auch in die Gruppe der kleinen, tragbaren digitalen Geräte. Zum Speichern von Telefonnummern, Führen eines Kalenders oder auch als Navigationsgerät sind sie sehr gut geeignet. Die Verbreitung hat aber inzwischen abgenommen, da sie von anderen Klein-Com­putern, z.B. von den Smartphones und Tablets verdrängt werden.

Schulungsunterlagen IT-Grundlagen TabletFlache tragbare Computer, die vollständig im Gehäuse eines Touchscreens (Berührungsbildschirm) untergebracht sind, werden Tablet-PCs, Tablet-Computer oder einfach Tablets genannt. Sie werden mit einem oder mehreren Fingern (Berühren, Wischen usw.) und/oder einem speziellen Stift bedient. Zur Texteingabe wird eine Bildschirmtastatur eingeblendet. Wie bei jedem Computer können Sie aber auch eine normale Tastatur, eine Maus und einen großen Bildschirm anschließen.

 

 

Smartphone

Schulungsunterlagen IT-Grundlagen SmartphoneHandys, mit denen Sie auch eine Internetverbindung herstellen können, heißen Smartphones. Vom Namen her sind es also clevere Telefone. Wie bei den vorher genannten PC-Varianten können Sie auch bei den Smartphones verschiedene Programme installieren. Diese Zusatzprogramme, nennt man Apps (vom englischen Wort Applications). Wie üblich ist bei diesen Geräten der Datenaustausch (z.B. Kontakte, Kalender, Dokumente, Bilder, Video etc.) mit einem PC oder dem Internet bereits eingerichtet. Damit ersetzt ein Smartphone auch einen Multimedia-Player, da Sie die verschiedenen Medienformate
nicht nur aufnehmen, sondern auch abspielen können.

Schulungsunterlagen IT-Grundlagen Desktop-PC

Desktop-PC

Schulungsunterlagen IT-Grundlagen

Was verbirgt sich hinter dem Word IT? Wo begegnet uns die IT im täglichen Leben? Diesen Fragen und mehr beantwortet das Tutorial „IT-Grundlagen“. Das Schulungsmaterial ist für jeden, der tiefer in das Thema Informationstechnologie einsteigen will, geeignet. Ein Stichwortverzeichnis am Ende des IT-Grundlagen Schulungsmaterial hilft dem Anwender, sich schnell zurechtzufinden.

Informationstechnologie

Der Begriff Informationstechnologie (IT/ICT) ist noch sehr jung. Vielleicht ist das der Grund, dass dieses Wort zwar häufig benutzt wird, aber eine kurze Definition nur schwer in den Nachschlagewerken zu finden ist. Von der Elektronischen Datenverarbeitung (EDV) zu sprechen, gilt heute fast schon als überholt. Aber in den neuen Berufsbildern hat sich beispielsweise bei den DV-Kaufleuten die Datenverarbeitung im Namen erhalten.

In der Encyclopaedia Britannica von 1993 wird Technology folgendermaßen beschrieben: „systematische Wissenschaft von den Techniken, Dinge herzustellen oder in Gang zu setzen”. Und so können wir vereinfacht die Informationstechnologie als „Wissenschaft von der Be­schaf­fung, Verarbeitung und Nutzung von Informationen“ bezeichnen. Zusammen mit der Kommunikationstechnologie hat die Informationstechnologie unser Leben verändert: Wir leben in der In­for­ma­tions­ge­sell­schaft.

Wir leben in der Informationsgesellschaft

Wir leben in einer Epoche großer technologischer Veränderungen und daran hat der Computer einen großen Anteil. Die Leistungsfähigkeit eines Computers wird immer weiter gesteigert. Falls die Autoindustrie die gleiche Entwicklung genommen hätte, wie die Computerindustrie, so könnten wir heute einen Rolls Royce zum Preis von 100 Euro kaufen, der mit einem Liter Benzin einhunderttausend Kilometer fahren würde!

Nach der Agrar- und der Industriegesellschaft leben wir nun in einer Gesellschaft, in der ein wichtiger Teil unseres wirtschaftlichen Handelns durch die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien bestimmt wird. Die Basis dafür ist die Verbindung von drei technischen Errungenschaften: das Telefon, das Fernsehgerät und der Computer. Während Telefon, Fernsehapparat und sein Zubehör weit verbreitet sind, erreicht der Computer diese Stellung erst in den nächsten Jahren: Fast 100% aller Haushalte besitzen ein Telefon, 95% einen Fernseher, 85% einen Computer und 80% der Haushalte haben einen Internetanschluss.

Alles deutet also darauf hin, dass bald auch der Computer eine Verbreitung wie Telefon und Fernseher haben wird und die Mehrheit der Bevölkerung wird mit dem Internet verbunden sein. Die Möglichkeit, sich mit allen anderen Computern unserer Erde zu verbinden, erlaubt es dem Benutzer seine Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten stark zu erweitern. Grosse Veränderungen werden wir auch in der Arbeitswelt und im sozialen Leben erfahren.

Die Verwendung der Informationstechnologien hat einen großen Produktivitätsfortschritt gebracht. Wurden in der PKW-Herstellung vor 30 Jahren ca. 50 Mitarbeiter pro produziertem Fahrzeug beschäftigt, so ging dieser Wert bis heute auf ca. 15 Mitarbeiter zurück. Dies hat Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt und wirft Fragen auf, wie beispielsweise:

  • Werden für die verloren gegangenen Arbeitsplätze wieder neue entstehen?
  • Wird der Unterschied zwischen den Menschen, die sich die neuen Technologien leisten können und denen, die keinen Zugang dazu haben, durch diesen technologischen Fortschritt noch größer?

Die Angst vor diesen Risiken kann durch eine verantwortungsvolle Informationspolitik der staatlichen Institutionen gemildert werden. Die Institutionen werden Pläne für die Bildung der Menschen machen müssen, um uns Bürgern reelle Perspektiven in der Informationsgesellschaft zu geben. Wir sollten die neuen Technologien als neue Möglichkeit erleben, nicht als eine Form der Unfreiheit.

Wir alle, die wir fast jeden Tag vor dem Computer sitzen, spüren auch die Nachteile der neuen Technologien:

  • Es gibt immer weniger körperliche Arbeit, das bedeutet Bewegungsmangel und damit negative Folgen für die Gesundheit.
  • Die sozialen Kontakte können abnehmen.
  • Mit den personenbezogenen Daten kann Missbrauch getrieben werden.
  • Wir müssen ständig etwas Neues erlernen. Aber: Lernen muss ja nicht immer unbedingt mühsam sein. Es darf auch Spaß machen.

Diese Probleme können dadurch verringert werden, indem wir als Bürger der Infor­mationsgesellschaft ausreichend in den neuen Technologien ausgebildet werden.

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