Image Image Image Image Image

xingyoutubelinkedintwitterfacebookgoogle+

Scroll to Top

Nach oben

Lexikon

05

Feb
2015

für den Beitrag Allgemein

von Dettmer Verlag

Schadprogramme

an05, Feb 2015 | für den Beitrag Allgemein | von Dettmer Verlag

Das Thema Computervirus wird auch in der Öffentlichkeit häufig diskutiert. Dabei handelt es sich um Programme und Programmteile, die großen Schaden weltweit anrichten können, z.B.:

  • Kreditkartendaten werden für betrügerische Zwecke ausspioniert.
  • Informationen werden gestohlen, aus politischen oder wirtschaftlichen Grün­den.
  • Alle Daten auf den Festplatten und Netz-Laufwerken werden gelöscht.
  • Sie erhalten eine E-Mail mit einem so genannten Wurm. Dieser Wurm-Virus verschickt E-Mails wieder mit dem Virus an alle Adressen, die auf Ihrem Computer gespeichert sind. Wie beim Schneeballsystem breitet sich der Virus in kürzester Zeit aus. Millionen von E-Mails werden gleichzeitig verschickt. Dies führt zum Zusammenbrechen des Systems. Der finanzielle Schaden kann beträchtlich sein.

Eher harmlose Viren bringen nur eine Meldung auf den Bildschirm. Schon sehr ärgerlich sind Viren, die die Buchstaben auf dem Bildschirm zu einem Herbstlaubhaufen sammeln. Sehr teuer kann es werden, wenn die gesamte Festplatte gelöscht wird.

Mit seinen biologischen Namensvettern haben sie gemeinsam, dass die Viren versuchen sich auszubreiten. Meistens gelangen sie über das Internet (E-Mail, E-Mail-Anhänge, Herunterladen von Dateien (Download)) oder über einen Wechseldatenträger (z.B. USB-Stick, USB-Festplatte, Speicherkarte, CD/DVD) auf andere Computersysteme. Früher war das Kopieren von Computerspielen der häufigste Verbreitungsweg.

In vielen Unternehmen und Behörden gibt es daher Vorschriften, die die Verwendung von externen beschriebenen CDs/DVDs oder USB-Sticks verbieten. Ist der Datenaustausch über einen Wechseldatenträger unbedingt notwendig, muss jeder Datenträger mit speziellen Viren-Suchprogram­men überprüft werden. Teilweise werden dazu besondere, isolierte Computer verwendet, die nicht ans Netzwerk angeschlossen sind.

Es gibt eine riesige Anzahl bekannter Viren und anderer Schadsoftware und einige sind besonders gefährlich. Es werden aber auch immer wieder neue Viren in Umlauf gebracht. Nachfolgend sind einige der bedeutendsten Kategorien genannt:

Regelmäßige Informationen über Viren und Hoaxes erhalten Sie bei dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik:

http://www.bsi.bund.de/ oder http://www.bsi-fuer-buerger.de

BSI

Webseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

und bei den Herstellern der Anti-Viren-Programme, z.B.:

Mit der Windows-Version 8 hat Microsoft erstmals ein Anti-Viren-Programm, den Windows Defender, in das Betriebssystem integriert.

In den vorherigen Windows-Ver­sio­nen sind stan­dard­mäßig keine Viren-Such­pro­gramme enthalten. Hier muss auf Fremdprogramme, auf Anti-Viren-Pro­gram­­me zurückgegrif­fen wer­den.

AntiVir

Beispiel für ein Anti-Viren-Programm